Berlin und Innsbruck – Dezember 2022.


Eine erschwerte Ausgangssituation für den Wintertourismus

Der Wintertourismus ist von Entwicklungen wie Inflation und Preissteigerungen im Energiesektor direkt betroffen. Bergbahnen stehen daher wieder einmal vor neuen Herausforderungen, die Zahl der Bergbahnen, die Dynamic Pricing einführen, steigt.

Ausgehend von der aktuellen Rekord-Inflation, wird ein Nachfragerückgang für den Wintertourismus prognostiziert. Vor allem die unteren und mittleren Einkommensgruppen wichtiger Zielmärkte stufen den Skipass als Luxusgut ein und planen hier effektiv einzusparen. Zum Beispiel wollen deutsche Wintergäste, anhand aktueller Befragungen des Wiener Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO, weniger Geld für Winterurlaub ausgeben.

Auf der einen Seite stehen also die Betriebs- und Kostensteigerungen: Die Anbieter müssen die Preise nach oben hin anpassen, um weiterhin wirtschaftlich sein zu können. Auf der anderen Seite steht die Inflation, der prognostizierte Nachfragerückgang und die Einflüsse geopolitischer Krisen. Ausgehend dieser allgemeinen Planungs-Unsicherheit entscheiden sich immer mehr Bergbahnen für die Dynamisierung von Skipass-Preisen.

Abbildung 1: Anzahl Bergbahnen mit Dynamic Pricing, Stand 2022

Wie kann Dynamic Pricing helfen?

Der Preis war immer schon ein wichtiger Faktor, der die Kaufentscheidung von Produkten und Dienstleistungen beeinflussen kann. Gerade im Wintertourismus gibt es mehrere Zielgruppen, die unterschiedliche Bedürfnisse und Zahlungsbereitschaften haben. Wir sprechen hier von preissensiblen und preisunsensiblen Gästen. Preisunsensible Gäste sind bereit wesentlich höhere Preise für Lifttickets zu zahlen. Dynamic Pricing ist das Werkzeug, unterschiedliche Preisniveaus für verschiedene Zielgruppen anzubieten.

Dynamic Pricing ist in der Tourismus-Branche kein Fremdwort mehr. Es ist ein solides Werkzeug, das hilft:

  • den Umsatz zu steigern und die Wirkungen der Inflation abzufedern
  • online Anteile und Frühbuchungen zu steigern
  • eine nachfrageorientierte Preis-Automatisierung einzuführen
  • manuelle Preisanpassungen jederzeit möglich zu machen

Die Smart Pricer Kunden konnten dank Dynamic Pricing übergreifend den Ticketumsatz steigern, ihre Online-Anteile erhöhen und die Besucherströme effizienter auf die Saison verteilen.

Abbildung 2: Positive Effekte unserer Bergbahn Kunden, die Dynamic Pricing einsetzen

Warum führen immer mehr Bergbahnen Dynamic Pricing ein?

Dynamic Pricing als Preisstrategie wird im Winter-Tourismussektor übergreifend angewandt. Hotels und Reiseveranstalter gehen durch das Anbieten dynamischer Preise flexibel auf Kundenbedürfnisse ein und haben die Möglichkeit, aktiv Umsätze, Kapazitäten und Nachfrage zu steuern. Zusätzlich sind auch während der Saison Preisanpassungen möglich – was im Vergleich zu statischen Preismodellen nur schwer bis gar nicht möglich ist.

Besonders diese Flexibilität überzeugt und ist auch der Grund, warum viele Bergbahnen diese Preis-Strategie fahren. In Anbetracht der aktuellen Situation unterstützt Dynamic Pricing, folgende Unternehmensziele zu erreichen:

1. Anstieg des Ticket-Umsatzes

Die flexiblen Preisspannen von Skipässen schöpfen unterschiedliche Zahlungsbereitschaften der Kunden effizient ab – Der preissensible Frühbucher wird durch einen niedrigeren Preis an schwachen Tagen zum Kauf stimuliert. Umgekehrt nehmen kurzfristige Bucher an starken Tagen deutliche Preiserhöhungen in Kauf.

Durch einen höheren durchschnittlichen Ticketpreis, weit über eine statische Preiserhöhung hinaus, erreichen die Bergbahnen eine deutliche Erhöhung des Ticket-Umsatzes.

2. Frühere Buchung und erhöhte Planungssicherheit

Frühbucherrabatte führen zu einer höheren Vorausbuchungsdauer von Skipässen, da Frühbucher oft mit günstigeren Preisen belohnt werden. Bereits während der Vorsaison im Oktober/November werden Tickets gekauft, welche erst in der Ferienzeit bzw. zu Saisonstart gültig sind. Dies bedeutet eine erhöhte Planungssicherheit und Liquidität während der Vorsaison.

3. Erhöhung Online-Anteile

Dank Dynamic Pricing kann die Anzahl der verkauften Online-Tickets vervielfacht werden. Dies bedeutet weniger Schlangen an den Kassen und Cross-Selling Möglichkeiten am digitalen Point of Sale. Zeitgleich können Kundendaten gesammelt werden und mit Marketing- und Promotionsaktivitäten verknüpft werden.

4. Anstieg der Mehrtageskarten und Steuerung der Besucherströme

Die Bergbahnen profitieren außerdem von einer verlängerten Buchungsdauer. Durch die vorteilhaften Frühbucherangebote entscheiden sich mehr Gäste für den Kauf einer günstigen Mehrtageskarte lange im Voraus, statt sich vor Ort Tageskarten für die besten Tage herauszusuchen. So wird auch das kurzfristige Wetterrisiko auf den Gast übertragen. Zu Nebensaisonzeiten können zusätzliche Nachfrageanreize gesetzt werden, welche zu Frequenzsteigerung im einstelligen Prozentbereich führen.

Wenn Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben oder genauere Informationen über die Potenziale von Smart Pricing für Ihr Unternehmen erfahren möchten kontaktieren Sie uns jetzt für ein kostenloses Beratungsgespräch,

oder schreiben direkt an die info@smart-pricer.com

„Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit von Smart Pricer und freuen uns darauf, unsere Umsätze und andere KPIs auf die nächste Stufe zu heben“

Jack Falkner

CEO, Bergbahnen Sölden

„Smart Pricer bietet eine einzigartige Kombination aus Preisberatung, Analyse und Software. Sie halfen uns bei der Entwicklung eines dynamischen Preismodells und effektiver Systemverwaltung. Dynamic Pricing hat deutlich zur Ergebnissteigerung bei der ZBAG beigetragen

Markus Hasler

CEO, Zermatt Bergbahnen AG

“Die sehr gute Akzeptanz bei unseren Gästen, der kommerzielle Nutzen im Winter 21/22 und das umfassende Pricing Know-How von Smart Pricer haben uns überzeugt, dass dies der richtige Weg ist.”

Christoph Eisinger

CEO, Ski amadé

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