Die Engadin St Moritz Bergbahnen ziehen eine positive Bilanz aus der Einführung von Dynamischen Preisen, dem sogenannten „Snow-Deal“. Auf Grund dessen wollen sie das System auch in der nächsten Saison weiter benutzen, so ein Bericht aus der HTR.

Von der Einführung der neuen „Smarten Preise“ profitieren die Skifahrer und Bergbahnen gemeinsam. Laut dem Artikel in der HTR haben die Mehrheit der Gäste Skitickets zu ermäßigten Preisen kaufen können. Vor allem bei den Tickets für Kinder konnte mit zusätzlich Rabatten kräftig gespart werden.

Insbesondere Käufer von Mehrtageskarten profitieren am meisten. Mehr als die Hälfte aller mehrtägigen Besucher haben ihre Tickets online und im Voraus gekauft. Daher profitierten sie vom Frühbucherrabatt. Infolgedessen konnten die Bergbahnen die Buchungsdauer von 4,8 auf 5,9 Tage verlängern.

Aufgrund der Online-Werbung stieg der Online-Anteil auf beeindruckende 38%. Dies zeigt, dass Skifahrer die Vorteile des Onlinekaufs verstanden und genutzt haben. Im Gegenzug wurden die Warteschlangen an den Registrierkassen im Resort entlastet und das Skifahren entspannter.

Auch für die Ferienwohnungsvermieter und ihre Gäste ist das neue Preismodell ein voller Erfolg. Laut dem Artikel haben rund ¾ der Gäste in bestimmten Ferienwohnungen den Skipass mindestens 15 Tage vor der Anreise gebucht.

Dieser Winter zeigte die zweitbeste Performance der letzten fünf Jahre

Nach der momentanen Bilanz Ende März, sind die neuen dynamischen Preise ein voller Erfolg. Bei einem Rückblick auf die letzten fünf Jahre, war dieser Winter bis jetzt der zweitstärkste. Das neue Preismodell hat zusammen mit tollen Verhältnissen und Wetter zu 10% mehr Ersteintritten sowie 12% Umsatzsteigerung zum Vorjahr.
St Moritz gehört zu den sogenannten «First-Movern» in der alpinen Skiregion bezüglich flexiblen Preisen für Bergbahn-Tickets. Die meisten Skigebiete beobachten noch den Trend, der auch überall in der Presse auftaucht.
Die Engadin St Moritz Bergbahnen haben den Vorteil, dass ihre Gäste nun schon an das neue System gewöhnt worden sind und sie ihre Preise weiter den strategischen Zielen anpassen können. Wir empfehlen, je früher ein Skigebiet mit «Smarten Preisen» anfängt, desto eher kann es von den Ergebnissen lernen und die Parameter der Preisgestaltung für die nächste Saison feinjustieren.
In Bezug auf den neuen Trend wurde auch die Meinung der Schweizer Skifahrer zu dynamischen Preisen erhoben. Laut der Studie ist die öffentliche Meinung zu den tagesvariablen Preismodellen bei Tageskarten der Bergbahnen ist in der Tendenz positiv. Vor allem die Vergünstigungen an Arbeitstagen sowie bei Vorausbuchung wurden im Rahmen der Umfrage positiv bewertet.

Auf dem TFA werden die bisherigen Erfolge von dynamischen Preisen diskutiert

Die Auswirkungen einer dynamischen Preisgestaltung ist auch Thema auf dem 29. TFA TourismusForum Alpenregion von 01. – 03. April in Innsbruck..

Die Preisgestaltung alpiner Skigebiete zeigt sich zunehmend dynamisch und einfallsreich. Tagesaktuelle Fees, wetterabhängige Tickets oder ausgeklügelte Kombi-Karten bieten viele Optionen. Es wird dort unter anderem von den Engadin St Moritz Bergbahnen und der Zermatt Bergbahnen AG diskutiert, was bringen dynamische Preise dem Unternehmen, was der Branche?

Wenn Sie unser Team auf dem TFA treffen wollen, schreiben Sie an info@smart-pricer.com um einen ersten Austausch zu planen.

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